|
Was soll ich viele Worte verlieren. Einer meiner Kritiker (Stefan H. Markel) hat über mich geschrieben:
„ Ich sehe, also male ich- ein Ausspruch von Gerhard Richter, der es wohl am ehesten trifft. Das Wichtigste für ihn ist: die Malerei!
Er ist
- fasziniert von der Zeit und der Masse an Bildern, die es heutzutage gibt, unerheblich in welcher Form, bewegt oder unbewegt, natürlich oder virtuell, geschönt oder ungeschönt,
- fasziniert vom unwiederbringlichen Augenblick, quer durch die Jahrhunderte, zufällig gefunden auf künstlerischen Zeitreisen, festgehalten in Werken - „samples“ - der Kunstgeschichte und den Archiven der Fotografie, die dann von ihm eigenwillig in neue Kompositionen eingebracht und in neue Zusammenhänge gesetzt werden,
- fasziniert von den Bildern der sogenannten alten Meister und deren altmeisterlichen Maltechnik, der “Mehrschichtenmalerei” (mit Harzöl), bei der es angenehm nach Leinöl, nach Venezianischem Terpentin oder nach Erde aus der Toskana riecht.
|